8. Inklusionsspielefest mit Besucherrekord
Am Mittwoch, dem 13. Mai 2026, fand in Arnfels bereits zum 8. Mal das Inklusionsspielefest statt. Rund 300 Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich der Bildungsregion Südweststeiermark nahmen an der Veranstaltung teil und erlebten gemeinsam einen abwechslungsreichen Vormittag voller Bewegung, Spiel und Gemeinschaft.
An zahlreichen Stationen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Im Mittelpunkt standen dabei das gemeinsame Miteinander, gegenseitige Unterstützung und gelebte Inklusion.
Großes Interesse weckten auch die Präsentationen der Einsatzorganisationen.
Die Polizeiinspektion Leutschach war mit Einsatzfahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen vor Ort und gab spannende Einblicke in die Polizeiarbeit.
Die Feuerwehr Arnfels bot den Kindern mehrere praxisnahe Stationen an.
Dabei konnten sie den sicheren Umgang mit einer Korbtrage kennenlernen, sich bei einem Wettbewerb im schnellen Anziehen der Feuerwehrbekleidung messen sowie eine Wärmebildkamera ausprobieren.
Die Feuerwehr Maltschach sorgte mit technischen Übungen für Begeisterung:
Mit Schere und Spreizer absolvierten die Kinder Geschicklichkeitsübungen mit Tennisbällen und konnten beim Schneiden
von Ästen selbst die Kraft der hydraulischen Geräte testen. Besonders beeindruckend war außerdem die Vorführung eines Hebekissens,
mit dem ein LKW angehoben wurde, um den möglichen Einsatz bei technischen Rettungen zu demonstrieren.
Die Österreichische Wasserrettung informierte passend zur bevorstehenden Badesaison über Sicherheit am Wasser und richtiges Verhalten in Notfällen.
Das Österreichische Rote Kreuz brachte unter anderem die Reanimationspuppe „Rescue Anne“ mit, an der die Kinder erste Maßnahmen der Wiederbelebung ausprobieren konnten.
Ein besonderes Highlight war außerdem der Besuch von Special Olympics Österreich mit dem nationalen Floorball-Team, das den Kindern eindrucksvoll zeigte, wie Sport Menschen verbindet und Inklusion gelebt werden kann.
Das Inklusionsspielefest setzte damit erneut ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt und zeigte eindrucksvoll, wie selbstverständlich Inklusion im Alltag gelebt werden kann.